Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sind im Alltag oft auf Unterstützung angewiesen – sei es durch Hilfsmittel oder durch andere Menschen. Assistenzhunde können hier eine ganz besondere Rolle übernehmen: Sie unterstützen genau in den Situationen, die sonst schwierig oder nur mit Hilfe von außen zu bewältigen wären – und ermöglichen so mehr Selbstständigkeit im Alltag.
Unsere Assistenzhunde im Einsatz
Im obigen Video zeigen drei unserer Teams – Gerlinde mit Happy, Petra mit Lars und Silke mit John Boy – Ausschnitte aus ihrem Alltag. Du bekommst einen Eindruck davon, wie selbstverständlich die Hunde ihre Aufgaben übernehmen und wie zuverlässig das Teamwork funktioniert.
Die gezeigten Beispiele machen deutlich, wie viel Assistenz im Alltag bewegen kann. Es sind oft genau die kleinen Dinge, die den Unterschied machen – und die Menschen mit Mobilitätseinschränkungen mehr Selbstständigkeit und Sicherheit im Alltag ermöglichen.
Wenn du darüber nachdenkst, selbst mit einem Assistenzhund zu leben, findest du auf unserer Seite „Teampartner werden“ weitere Informationen zu Voraussetzungen und Ablauf. Und wenn du unsere Arbeit unterstützen möchtest, kannst du mit deiner Spende dazu beitragen, dass noch mehr solcher Teams entstehen.
Was du im Video siehst
Unsere Assistenzhunde werden gezielt darauf trainiert, ihre Teampartner in genau den Situationen zu unterstützen, die für sie schwierig sind. Die Aufgaben sind dabei so individuell wie die Menschen selbst. Typische Beispiele aus dem Alltag:
- Türen öffnen und schließen: Assistenzhunde können Türklinken bedienen oder elektrische Türöffner auslösen. Zum Schließen nutzen sie Zughilfen.
- Gegenstände aufheben und bringen: Heruntergefallene Dinge wie Schlüssel oder ein Handy werden zuverlässig aufgehoben oder angereicht.
- Post oder Gegenstände anreichen: Auch das Entnehmen von Briefen aus dem Briefschlitz oder das Anreichen von Gegenständen gehören dazu.
- Unterstützung bei eingeschränkter Beweglichkeit: Assistenzhunde können helfen, Arme oder Beine zu positionieren oder bei bestimmten Bewegungen zu unterstützen. Unterwegs können sie z.B. auch Knöpfe von Ampeln oder Aufzügen drücken.
- Tragen und Transportieren: Sie übernehmen das Tragen von Taschen oder kleineren Einkäufen.
- Unterstützung beim Einkauf: Sie reichen Geldbörsen oder Waren an.
- Hilfe beim Aufstehen oder Ausziehen: Fallen Bewegungen schwer, kann der Hund auch dabei helfen, aufzustehen und Hosen oder andere Kleidungsstücke auszuziehen.
Zu den wichtigsten Dingen gehört, dass Assistenzhunde nicht an der Leine ziehen dürfen. Viele ihrer Teampartner bewegen sich unsicher, nutzen einen Rollstuhl oder sind auf Gehhilfen angewiesen. Schon ein unerwarteter Zug an der Leine oder ein zu hohes Tempo kann sie aus dem Gleichgewicht bringen oder sogar zu Stürzen führen.
